Schlüsselspiel, Sechs-Punkte-Spiel, Schicksalsspiel – alle Begriffe sind zutreffend, wenn sich der FC St. Pauli und Werder Bremen auf den Tabellenplätzen 17 und 16 gegenüberstehen.
Am Sonntag, den 22. Februar 2026, steht um 17:30 Uhr im Millerntor-Stadion eine für den Abstiegskampf der Bundesliga enorm wichtige Paarung auf dem Programm, wenn der FC St. Pauli den SV Werder Bremen zum Duell des Tabellenvorletzten mit dem -drittletzten empfängt. Dem Verlierer der Begegnung stehen sicherlich unruhige Tage bevor.

Der FC St. Pauli belegt mit 17 Punkten aus den ersten 22 Spielen den 17. Tabellenplatz und müsste damit nach jetzigem Stand zurück in die 2. Bundesliga. Bei drei Punkten Rückstand ans rettende Ufer und nur zwei Zählern zum Relegationsplatz ist für die Kiezkicker aber noch nichts verloren.
Jenen Relegationsplatz belegt der SV Werder Bremen, der mit mittlerweile zwölf sieglosen Spielen aus dem Mittelfeld bis weit nach unten durchgereicht wurde und nun schnell den Negativtrend stoppen muss. Wie St. Pauli ist aber auch Werder alles andere als abgeschlagen und kann das Blatt noch aus eigener Kraft wenden.
59 Mal trafen beide Vereine bisher aufeinander. Mit 30 Siegen besitzt Werder Bremen die klar bessere Bilanz, während für St. Pauli bei 16 Unentschieden nur 13 Erfolge verbucht sind. Das Hinspiel gewann Bremen im heimischen Weserstadion mit 1:0.
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Die Wettanbieter stufen die Begegnung im Vorfeld als praktisch völlig offen ein. Wenn überhaupt, dann lässt sich an den Quoten allenfalls eine minimale Tendenz zu Werder Bremen erkennen. Wir rechnen mit einem Duell auf Augenhöhe und drücken das in unseren Wett-Tipps zum Spiel aus.
Unsere FC St. Pauli – Werder Bremen Tipps
- Tipp: Unentschieden – Beide Mannschaften schaffen es seit geraumer Zeit kaum oder gar nicht, Spiele zu gewinnen. Einen Sieger zu prognostizieren, fällt daher schwer. Wir halten vielmehr ein Unentschieden wie beim torlosen Testspiel im Januar für nicht unwahrscheinlich und tippen mit der Quote 3.20 von Winamax auf Remis.
- Tipp: Under 2,5 – Das Hinspiel und der Test im Winter verliefen nicht zufällig torarm, sondern weil beide Mannschaften mit 20 bzw. 22 Toren die schwächsten Offensivreihen nach dem 1. FC Heidenheim (19) stellen. Auch mit Blick auf die letzten Ergebnisse und weil beide kaum bedingungslos stürmen werden, erwarten wir kein Torfestival und tippen mit der Quote 1.65 von Betano auf Unter 2,5 Tore.
FC St. Pauli: Statistiken, Fakten und Form
Nach dem überraschenden Sieg gegen den VfB Stuttgart (2:1) hat der FC St. Pauli am vergangenen Wochenende mit der klaren Niederlage bei Bayer Leverkusen (0:4) einen schnellen Rückschlag kassiert und befindet sich damit weiter in der Jägerrolle. Vor dem Erfolg gegen Stuttgart hatte St. Pauli nicht nur im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen (0:3) verloren, sondern ist mit zwei Punkten aus den ersten fünf Spielen im neuen Jahr beim VfL Wolfsburg (1:2), bei Borussia Dortmund (2:3), gegen den Hamburger SV (0:0), gegen RB Leipzig (1:1) und beim FC Augsburg (1:2) auch nicht gut aus der Winterpause gekommen.
Vor Weihnachten waren fünf Zähler aus den drei Spielen beim 1. FC Köln (1:1), gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) und beim 1. FSV Mainz 05 (0:0) ein Mutmacher, nachdem die neun Begegnungen zuvor allesamt verloren worden waren. Realistische Hoffnungen auf den Klassenerhalt hat St. Pauli indes vor allem noch dank des guten Starts mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen.
Werder Bremen: Statistiken, Fakten und Form
Der Trainerwechsel von Horst Steffen zu Daniel Thioune hatte bei Werder Bremen bislang keinen positiven Effekt. Beim SC Freiburg (0:1) und gegen den FC Bayern München (0:3) verloren die Grün-Weißen die beiden ersten Spiele unter neuer Regie und sind damit mittlerweile seit zwölf Begegnungen ohne Sieg. Aus den sieben Spielen im Jahr 2026 reichte es inklusive der noch unter Steffen absolvierten Partien bei Borussia Dortmund (0:3), gegen Eintracht Frankfurt (3:3), bei Bayer Leverkusen (0:1), gegen die TSG Hoffenheim (0:2), gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) nur zu zwei von 21 möglichen Punkten.
Der Negativtrend indes hat nicht erst nach der Winterpause eingesetzt. Waren 15 Punkte aus den ersten zehn Partien noch eine solide Ausbeute, so reichte es schon aus den letzten fünf Spielen vor Weihnachten bei RB Leipzig (0:2), gegen den 1. FC Köln (1:1), beim Hamburger SV (2:3), gegen den VfB Stuttgart (0:4) und beim FC Augsburg (0:0) nur zu zwei Zählern.
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